MALEREI

Psychischermüll

Auf der Suche was wir hier überhaupt tun, scheitern wir Menschen und auch der Künstler immer wieder. Scheitern immer wieder an unseren Erfindungen, Plänen, an gesellschaftlichen Strukturen die sagen wie wir sein sollten, oder einfach am Leben selbst. Was übrig bleibt ist Psychischermüll den wir durch das scheitern produzieren. Er kommt durch die Ereignisse der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zustande.

Was Fühlen wir dabei? Was für eine Wirkung hat es auf unser Leben? Ich versuche diese Fragen Bildlich zu Fühlen. Die kontrastreichen Farben unterstreichen den Blick auf das Geschehene in der Gesellschaft wo so mancher einfach nur wegschaut.

Den wir alle tun immer so als wüsten wir wie das Leben funktioniert, doch haben wir keine Ahnung wie es funktioniert oder was wir hier tun.

Darum ist das ganze Leben eher ein Experiment in dem wir immer wieder Scheitern.

Aber wir haben oft Grösse erreicht indem wir Natur und einander als Mitmenschen ausgeschlossen haben. Die Geschichten sind oft mit Utopie und Apathie verbunden.

Die Erkenntnis des Scheiterns, kann durch die Malerei zum Ausdruck gebracht werden und ist oft sogar ein zentraler Inhalt.

Techniken der Kunstgeschichte über ein bewusstes fehlerhaftes oder grobes Malen der Bilder, ihrer Überfrachtung mit formalen wie inhaltlichen Elementen. Es ist mir wichtig, einen Weg zu Wiedersprüchen zu finden ohne sie zu einer Klärung hin aufzulösen.

Wiedersprüche werden nicht aufgelöst, sondern im Gegenteil hervorgehoben.

Den schlechte Malerei, ist noch lange keine schlechte Kunst. Das Papier mit schrillen Farben bestreichen, Figuren mit schwarzer Umrandungen zu versehen. Alles meiden was als malerische Subtilität gewertet werden könnte.